Wer Wir Sind

Mar Blava ist eine sektorübergreifende Allianz, in der sich potenziell betroffene Branchen (Fischerei, Tourismus, Nautiksektor), soziale Gruppen, Umweltschutzorganisationen, Gewerkschaften sowie öffentliche Institutionen und Privatunternehmer zusammengeschlossen haben.

Ihr Ziel ist es, das Explorationsprojekt, Testbohrungen und eine mögliche anschließende Erdölförderung vor der Westküste Ibizas und Formenteras dauerhaft zu stoppen. All dies, um die biologische Vielfalt zu erhalten, welche die Balearen zu einem einzigartigen Ort macht. Auch das Wohlbefinden der Bürger und das Recht der zukünftigen Generationen, eine intakte Umwelt genießen zu können, möchten wir bewahren.

Dieses gefährliche und unnötige Projekt ist keine unausweichliche Realität: Die gesamte Bevölkerung trägt die Verantwortung, dieses Projekt zu stoppen. Wie es bereits bei anderen Projekten innerhalb und außerhalb Spaniens geschehen ist. Deshalb ermutigen wir alle, sich unserer Allianz anzuschließen. Wir laden auch jene Institutionen und Unternehmen ein, die das Ziel der Allianz teilen, aber selbst nicht die Möglichkeit haben sich zu engagieren. Werden Sie „Freunde der Allianz„!

Auch Einzelpersonen, die über das Cairn Energy-Projekt sowie über unseren Widerstand informiert bleiben möchten, können “Freunde der Allianz “ werden.

So entstand die Allianz

In Reaktion auf eine große soziale Nachfrage und als Manifestation der gemeinsamen Ablehnung des Explorationsprojektes des Mineralölkonzerns Cairn Energy und seiner Tochterfirma Capricorn Spain Limited, hat der „Ibiza Preservation Fund“ den Prozess zur Gründung der Allianz in die Wege geleitet, um alle betroffenen Gruppierungen zu vereinen und notwenige Abwicklungen zu erleichtern. Der Ibiza Preservation Fund hat maßgeblich zur Gründung beigetragen, indem er das Sekretariat für die erste Phase finanzierte.

Der Name Allianz Mar Blava (Blaues Meer) entstand als eine Hommage an das schöne Meer, welches unter dem Slogan „Ibiza und Formentera, eine bohrungsfreie Zone“ geschützt werden soll.

Das erste Treffen der Allianz fand am 14. Juni 2013 statt, am 9. Juli folgte die öffentliche Präsentation bei einer Pressekonferenz im Kongresszentrum in Santa Eulària. Die Allianz zählte zu dem Zeitpunkt bereits mehr als dreißig Mitglieder.

Die Allianz wird mittels Information, Sensibilisierung und Kooperation versuchen, die gesamte Bevölkerung der Pityusen zum Widerstand gegen die Exploration und die Förderung von Kohlenwasserstoffen in der Tiefsee zwischen Ibiza und Valencia zu mobilisieren. Um das Projekt zu verhindern, das von Capricorn Spain Limited (Tochtergesellschaft des schottischen Ölriesen Cairn Energy) durchgeführt wird.

Die Allianz Mar Blava :

  • Bittet das Umweltministerium keine Genehmigung für das Projekt zu erteilen, beginnend mit der ersten Phase der Exploration (der sogenannten seismischen Vermessung/ 3D-Seismik).
  • Fordert, die erheblichen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Projektes zu berücksichtigen. Das Projekt muss auf seine Umweltverträglichkeit geprüft werden.
  • Verlangt, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung alle Phasen gemeinsam bewertet – und nicht nur die seismische Vermessung. Denn alle Projektphasen können kumulative und synergetische Auswirkungen auf das betroffene Gebiet haben.
  • Unterstreicht die Notwendigkeit der Bewertung aller kumulativen Auswirkungen der Ölbohrungen vor der spanischen Küste. Deshalb fordert sie eine strategische Umweltprüfung.
  • Betont, dass eine Verringerung der Energieabhängigkeit und eine Eindämmung des Klimawandels nach den Richtlinien der Europäischen Union nur durch Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Energieeinsparungen möglich sind. Es ist nicht verantwortungsvoll, neue Ölplattformen zu errichten. Das Energie-Potential der oben genannten drei Faktoren ist weitaus höher, als das aller potentiellen Ölvorkommen in Spanien. Des weiteren hat diese Option den Vorteil, dass sie keine Risiken birgt und mehr Arbeitsplätze generiert.
© 2013-2018 Alianza Mar Blava